Das ist ja verrückt. Vor einigen Wochen habe ich zur Vorbereitung für eine Veranstaltung nach einer einfachen Faltweise einer Taube gesucht und schließlich auch eine gefunden. Nun entdecke ich gerade exakt die Faltung in einem alten chinesischen oder japanischen Buch, das ich im Internet gefunden habe.

Die Schriftzeichen verstehe ich natürlich nicht, einige einfache Figuren sind in lateinische Schrift übertragen, aber eine Jahreszahl in arabischen Buchstaben ist nicht zu entdecken. Zum Nachfalten reichen allerdings die Fotos 🙂 – hier ist die Anleitung aus dem Buch, das ich irgendwann irgendwie im Internet gefunden habe und sicher ist es als PDF auf meinem Rechner, aber ich finde es nicht. Vermutlich ist das auch wieder ein Nachtfund, als ich nicht mit allen Gehirnzellen bei der Suche war 🙁

Und so wird die Taube gefaltet:

  1. Das Blatt mit einer Spitze zu sich legen und die obere Spitze auf die untere legen.
  2. Die untere Spitze nach oben falten, sodass etwa ein Drittel bis eine Hälfte des Dreiecks übersteht.
  3. Die linke Hälfte auf die rechte Hälfte falten und die Figur so drehen, dass die gerade Kante nach oben zeigt.
  4. Die Flügel vorne und hinten nach oben falten, sodass sie etwa zur Hälfte überstehen.
  5. Die linke Spitze einmal ca. 1 cm nach unten falten und zurück. Die Spitze an den entstandenen Faltlinien nach innen falten. Fertig!

Die Figur zwischen Schritt 1 und 2 auf der Seite habe ich erst kürzlich auch irgendwo entdeckt, die muss ich noch ausprobieren. Eins nach dem anderen 🙂