Bei meinen Lese-Schreib-Workshops zu den Geschichten über meine Gespenster Grusel und Finster falte ich am Ende gerne mit den Kindern die Gespenster, über die sie vorher geschrieben haben. Im ersten Workshop haben wir „Fukusuke“ gefaltet, eine Figur, die man vielseitig interpretieren kann. Aber das war für manche Kinder doch zu schwer, deshalb habe ich mir eine eigene Faltung für Gespenster ausgedacht.

So faltet man meine Gespenster

1. Das Blatt liegt mit der weißen Seite und einer Ecke nach unten auf dem Tisch.

2. Die untere Ecke wird auf die obere Ecke zu einem Dreieck gefaltet.

3. Die spitzen Ecken rechts und links werden auf die obere Ecke des Dreiecks gefaltet.

4. Das Modell wird so gedreht, dass die offene Seite nach unten zeigt. Nun werden alle Lagen ca. 2 cm (bei einem 15 x 15 cm Papier) nach oben gefaltet.

5. Die rechten und linken Ecken werden bis zu dem unteren Dreieck nach oben gefaltet.

6. Der nächste  Schritt sieht komplizierter aus, als er ist 🙂 Die obere Papierlage des unteren Dreiecks wird nach hinten gefaltet und die zweite Lage in den „Bauch“ des Gespensts. (So hatte ich es fotografiert, mit den Kindern habe ich beide obere Lagen nach hinten gefaltet, das ist einfacher und funktioniert auch.)

7. Das Gespenst bekommt noch ein Gesicht und kann dann aufgestellt werden.

Meine beiden Gespenster tragen Kopfbedeckung 🙂 – die hatte ich für die Kinder vorbereitet, schließlich hatten die Schulen einen Schreib- und keinen Faltworkshop gebucht. Die Kappe habe ich nach der Anleitung für das Lesezeichen gefaltet und der Hut ist eigentlich ein Dampfer 🙂 © 10/2021 Dr. Birgit Ebbert www.papierzen.de