Vorige Tage habe ich etwas in meinem Jugendroman Ego-Trip gesucht und nicht gefunden. Stattdessen habe ich festgestellt, dass ich meine Romanfigur Mike schon damals habe falten lassen. Papierschiffchen, um genau zu sein. Die habe ich für euch wieder einmal nachgefaltet 🙂
Nachdem ich gestern beim Falten von Quadrat 233 von 365Papersquares eine – für mich – neue Variante der Schönheitsform entdeckt habe, muss ich die für mich gleich festhalten und vielleicht hat jemand Lust, sie nachzufalten 🙂
Vor einiger Zeit habe ich irgendwo die Anleitung für die Faltfigur „Diamant“ gefunden. Jetzt habe ich sie endlich ausprobiert. Die Faltung ist einfach, man braucht nämlich nur sechs zusammengeschobene Dreiecke dafür. Etwas kniffliger ist das Zusammenstecken und daran ist mein erster Versuch vor längerer Zeit gescheitert. Dabei ist das doch einfach, wenn man den Trick heraus hat.
Am Wochenende habe ich wieder einmal in der Kiste mit den fertig gefalteten Elementen gekramt und dabei einige „Kaleidozyklus“-Teile gefunden, viele, besser gesagt. Daraus habe ich ein Bild für die nächste Ausstellung gestaltet und die nebenstehende Blüte. Dafür brauchte ich drei der Kaleidozyklus-Teile, deren Anleitung noch folgt, einen ausgedienten Mikadostab oder Schaschlikspieß, Floristendraht und gefaltete Blütenblätter. Da habe ich eine neue Faltung erfunden, die ihr für jede Art von Blüte nutzen könnt, deshalb zeige ich euch, wie leicht die Blätter zu falten sind.
In dem Museum Marta Herford ist derzeit die Ausstellung „Ausbruch aus der Fläche – Das Origami-Prinzip in der Kunst“ zu sehen. Schon als ich die ersten Bilder sah, wusste ich, die Ausstellung muss ich mir anschauen, auch wenn Papier im Gegensatz zur Coda PaperArt kaum eine Rolle spielt. Als ich gestern Mittag überraschend mit der Rohfassung meines Manuskripts fertig war, habe ich mir spontan frei gegeben und bin nach Herford gefahren. Das passte gut, denn am ersten Mittwoch im Monat ist das Museum bis 21.00 Uhr geöffnet und gestern war eine Origami-Expertin dort, mit der Besucherinnen und Besucher falten konnten 🙂
In der letzten Woche hat mir eine Freundin ein kleines Büchlein in den Briefkasten geworfen: „Eselsohren“ von Lea Katz (Dumont 2013). Das Buch enthält eine knuffige kleine Geschichte, deren Hauptfigur man sich erfalten muss. So genial. Nach den Fotos für das neue Buch habe ich heute das kleine Büchlein gefaltet und natürlich alle Schritte fotografiert. Aber ich will ja nicht spoilen und euch die Freude verderben, daher findet ihr hier nur eine Fotoauswahl.
Die Faltschritte vieler Origami-Figuren beginnen mit einem zusammengeschobenen Quadrat, zum Beispiel der Kranich. Deshalb erkläre ich hier nur die Schritte des Quadrats, dann könnt ihr schnell eben nachschauen und ich kann dahin verlinken 🙂
Das zusammengeschobene Dreieck ist der Anfang für viele Origami-Faltungen und damit ich es nicht bei jeder Anleitung neu erklären muss, beschreibe ich euch hier, wie man es faltet, es gibt nämlich einen kleinen Trick, den man beachten muss.
Bei der Erweiterung meines PapierZen-Blogs um eine Seite mit Papier-Installationen habe ich einen Link zu der Installation von Mademoiselle Maurice im Bikini Berlin entdeckt. Mademoiselle Maurice durfte im letzten Jahr eine riesige Halle mit einer Installation aus Origami-Vögeln füllen, darum beneide ich sie wirklich und das sah so hübsch aus. Jetzt habe ich entdeckt, dass auf der Infoseite des Bikini Berlin ein Link zur Videoanleitung war. Da habe ich gleich mal ausprobiert, den Vogel zu falten – nachdem ich mit dem Origami-Engel aus „Der Kriminalist“ von Samstag gescheitert bin. 🙁 (Aber ich habe bei der Redaktion nachgefragt, ob es eine Anleitung gibt 🙂 )
