Kürzlich begegnete mir im Internet das Bild „Jeune fille aux oiseaux en origami“ von Etienne Adolphe Piot (ca. 1825 bis 1910). Darauf kann man sehr gut die gefalteten Vögel erkennen, die ähnlich aussehen wie Windmühle und Enten von Friedrich Fröbel. Die musste ich natürlich nachfalten. Mit Erfolg, finde ich 🙂

Der Vogel des kleinen Mädchens

 

Im ersten Schritt wird das Papier in der Mitte gefaltet, geöffnet, die Kanten werden zur mittleren Linie gefaltet, das Papier wird erneut geöffnet, um 90° gedreht und die Schritte wiederholt, damit es so aussieht:

Danach wird das Papier diagonal zu einem Dreieck gefaltet

Das Dreieck wird geöffnet, das Papier um 90° gedreht und erneut zum Dreieck gefaltet. Die obere Ecke wird auf die untere Linie gefaltet.

Das „große“ Dreieck wird geöffnet, sodass das kleine Dreieck nicht mehr zu sehen ist und die Figur ein Fünfeck ist. Die Ecken werden gefasst und in die Mitte um dass mittlere Quadrat geschoben …

… und zwar solange, bis sich die „Eckflügel“ oben und unten zur Seite falten lassen.

Die Figur wird diagonal in der Mitte gefaltet.

Das innenliegende Papier wird nach außen gezogen und …

… der Vogel ist fertig 🙂

Ich habe es gleich mehrfach probiert 🙂