In meinem Material-Ordner befinden sich auch einige Kopien und Ausdrucke von alten Büchern, u. a. von dem Buch „The American Boy’s Handy Book“ von D. C. Beard aus dem Jahr 1890. Hier werden verschiedene Kinderbeschäftigungen vorgestellt, mit denen wir Kinder heute nicht mehr sehen möchten, aber unter anderem auch die Anleitung für eine „Business Card Box“. Ich habe sie sofort ausprobiert und war begeistert, wie einfach die Box entsteht. Und zu Hause hatte ich eine Idee, wie ich meine überzähligen Postkarten von der Ausstellung im Kunst- und Atelierhaus verwerten kann. Guckt selbst 🙂

Cardbox falten

Und hier ist die Anleitung aus dem Buch von 1890, ich gehe mal davon aus, dass der Zeichner inzwischen so lange verstorben ist, dass ich die Illustration verwenden darf. Zum Nachmachen, anfangs jeweils zwei Visitenkarten mittig übereinanderlegen und die Überstände umfalten.

Die Karten nach folgendem Prinzip zusammenschieben.

Irgendwie gefielen mir die Überstände dann aber doch nicht und ich habe ein wenig experimentiert, mit dem Ergebnis, dass sich sechs Postkarten auch ohne Klebstoff ineinander verschränken lassen:

Jetzt weiß ich endlich, was ich mit meinen Kunst- und Erinnerungspostkarten mache – ich baue mir eine Erinnerungswand 🙂

Der wird künftig vermutlich bei meinen Workshops platziert werden 🙂 – die Postkarten stammen vom Lingen Verlag:

Postkarten aus der Ausstellung von Margit Wölk:

Postkarten aus der Ausstellung Coda Paper Art:

Postkarten des Buchkünstlers Martin Schwarz:

Einige der Postkarten, die ich in den letzten Jahrzehnten von meiner Freundin bekommen habe:

Erinnerungswürfel mit Postkarten aus der Zeit meines Aufenthalts auf dem Feldberg

Einige Relikte aus meiner Elefantensammlung 🙂

Und natürlich meine neue Postkarten zum Kranich-Projekt 🙂