Kaum waren die ersten Frühlingsstrahlen erwacht, da erwachte in meinem Umfeld auch schon das Interesse an gefalteten Schmetterlingen. Und da man mitbekommen hatte, dass ich Papier falte, kam gleich die Anfrage, ob ich denn einen Schmetterling falten könnte. Naja, Schmetterlinge falten entspricht nicht meiner Idee von PapierZen, aber man kann sie ja dazu machen. Aber das Thema ist auch ein gutes Beispiel dafür, warum Origami oft nicht entspannend ist. Man nimmt sich vor, einen Schmetterling zu falten und probiert eine Anleitung nach der anderen aus. Am Ende sehen die Ergebnisse – wie bei mir – eher aus wie Flugsaurier oder zu klein geratene Flugzeuge. Statt Entspannung kommt Frust auf und man verliert die Lust am Falten.

In diesem Fall war das Geheimnis, wie sich dann heraussstellte, eine Schere. Ein Kardinalfehler für Origamisten. Wahre Origami-Anhänger schneiden Papier nämlich nicht ein oder gar ab, sondern frickeln alles klein, bis die gewünschte Form erreicht wird. Das ich mich aber entspannen und nicht stressen wollte, habe ich ebenfalls die Schere zum Einsatz gebracht – mit dem Ergebnis zauberhafter Schmetterlinge. Solange ich meine Foto-Anleitung dazu noch nicht fertig habe, empfehle ich das Video hier. Ich habe, nachdem ich die Grundform erkannt hatte, einfach einen Teil vorgespult. Die Anleitung ist wirklich leicht mit einem tollem Effekt.

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