Ich wusste nicht, dass die Technik aus der das nebenstehende Bild – übrigens aus meiner Kindergartenmappe! – entsteht Klecksographie heißt. Vermutlich ist das kaum jemandem bekannt, der Dichter Justinus Kerner hat den Begriff vor Jahrhunderten geprägt und im Schiller-Nationalmuseum kann man einige seiner unglaublichen Klecksographien bestaunen.

Als ich diesen Beitrag postete, wusste ich noch nicht, was genau PapierZen ausmachen sollte. Heute passt der Beitrag nicht mehr, aber ich finde es so interessant, dass man das, was wir im Kindergarten alle gemacht haben, als Klecksographie bezeichnet, dass ich ihn hier doch stehen lasse.

Das Prinzip ist ganz einfach:

  • Man faltet ein Blatt in der Mitte.
  • Verteilt auf einer Hälfte einige Tropfen flüssiger Farbe (ich will das mal mit Acrylfarbstiften versuchen).
  • Klappt das Papier zusammen und drückt die Seiten leicht aufeinander, damit sich die Farbe auf die leere Hälfte überträgt.
  • Klappt es wieder auf, staunt über das Ergebnis und lässt es trocknen.

Schon ist die Basis für ein Lesezeichen, eine Grußkarte, eine Geburtstagseinladung gelegt oder es ist einfach nur der Alltag ein wenig in den Hintergrund gerückt.

In einem Artikel in meinem AutorenBlog erkläre ich ausführlich, was es mit Justinus Kerner und der Klecksographie auf sich hat.